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Lüftungskonzept nach DIN 1946-6

Erfahren Sie, was ein Lüftungskonzept ist – und warum das Konzept von Luftbude am besten zu Ihren Anforderungen passt.

Lesedauer: ~4-5 Min Stand: 30.04.2026

Ihre Auswahl bei Luftbude Planungsvorschlag oder Lüftungskonzept nach DIN 1946-6?

Leistungen Basis Planung Lüftungskonzept nach 
DIN 1946-6 

Luftwechselberechnung für Feuchteschutz

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Positionsvorschläge für Kernlochbohrung

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Herstellerunabhängige Produktempfehlung 

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Angebot mit Tiefpreisgarantie 

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für Dezentrale & Zentrale Lüftungsanlagen 

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Persönliche Betreuung per Telefon / Email 

Auswahl fester Terminslots 

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Individuelle Lüftungsplanung 

Basis-Planung

Lüftungskonzept nach DIN 1946-6

Individuelle Fachberatung durch Lüftungsfachplaner

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Senior TÜV-Fachplaner

Berechnung von Lüftungsstufen 

1

Alle 4 nach DIN 1946-6

Normsicherheit

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Förderung, Nachweise & Prüfberichte für BAFA / KfW 
oder GEG 

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Umfassende Dokumentation 

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Video Call Betreuung (optional)

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Express- Support (kurzfristig)

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Nachweise, Prüfberichte & Datenblätter 

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Bewertung Ihrer Energieeffizienz-Einsparung 

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kostenlos ab 49.99€
Zur Basis Planung Zum Lüftungskonzept

Was ist ein Lüftungskonzept nach DIN 1946-6?

Energieeffizientes Bauen und immer dichtere Fassaden machen durchdachte Lüftungskonzepte unverzichtbar, um Schimmel zu vermeiden. Wer baut oder saniert, steht daher schnell vor der Aufgabe, ein Lüftungskonzept zu erstellen. Mit ein paar klaren Hinweisen und Praxisbeispielen ist das jedoch gut verständlich. Wir zeigen, worauf es ankommt.

Definition Lüftungskonzept
Ein Lüftungskonzept legt fest, wie in einem Gebäude dauerhaft ausreichend Frischluft zur Sicherstellung von Feuchteschutz und guter Raumluftqualität gewährleistet wird. Es ist besonders wichtig, weil es Voraussetzung für viele Förderprogramme z.B. bei Neubau oder energetischer Sanierung ist. Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, 2026), als Nachfolger des Gebäudeenergiegesetzes(GEG, 2020), sowie die Energieeinsparverordnung (EnEV) fordert, dass ein „zum Zwecke der Gesundheit und Beheizung erforderlicher Mindestluftwechsel sichergestellt ist“ (EnEV 2014, § 6 Abs. 2). Um diesen Mindestluftwechsel fachgerecht zu bestimmen und nachzuweisen, ist die Erstellung eines Lüftungskonzepts erforderlich.
Hinweis:
Eine lüftungstechnisch relevante Änderung ist zum Beispiel der Austausch der Fenster oder der Bedachung. Die magische Zahl ist hierbei ein Drittel: Werden mehr als ein Drittel der Fenster erneuert oder mehr als ein Drittel der Fassaden- bzw. Dachfläche gedämmt, ist ein Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 erforderlich.

Praxisbeispiel - Altbau vs. energieeffizientes Gebäude

Altbau

Altbauten wirken oft undichter, dennoch zeigen Untersuchungen zum natürlichen Luftwechsel: In 85 % der untersuchten Wohnungen lag der natürliche Luftwechsel unter 0,4 h⁻¹, in 90 % sogar unter 0,5 h⁻¹. Damit wird der empfohlene Mindestluftwechsel häufig nicht erreicht. 

Fensterlüftung ist nutzerabhängig: Wird zu selten, zu kurz oder zur falschen Zeit gelüftet, bleiben Feuchtigkeit, Gerüche und Schadstoffe im Raum. 

Fazit: Auch im Altbau ersetzt Fensterlüftung keine kontrollierte Lüftung, weil der natürliche Luftaustausch messbar häufig zu gering ist.

Energieeffizientes Gebäude

Energieeffiziente Gebäude sind durch Dämmung, moderne Fenster und luftdichte Gebäudehüllen noch stärker abgedichtet. Dadurch findet kaum unkontrollierter Luftaustausch statt; Fensterlüftung muss sehr konsequent erfolgen, um Feuchtigkeit und CO₂ abzuführen. 

Gerade in dichten Gebäuden reicht gelegentliches Fensteröffnen nicht aus, weil der notwendige Luftwechsel nicht dauerhaft und automatisch sichergestellt wird. 

Fazit: Im energieeffizienten Gebäude reicht Fensterlüftung erst recht nicht aus; eine kontrollierte Lüftung ist notwendig, um dauerhaft Feuchtigkeit, Schimmelrisiko und schlechte Raumluft zu vermeiden.

Warum ist ein Lüftungskonzept notwendig?

Moderne Gebäude sind luftdichter. Das spart Energie, erhöht aber das Risiko für Feuchteprobleme und schlechte Innenraumluft, wenn die Lüftung nicht geplant wird.

Feuchteschutz

Vermeidung von Bauschäden und Schimmelbildung durch ausreichenden Luftaustausch.

Gesunde Raumluft

Sicherstellung hygienischer Luftqualität zur Minimierung von Partikeln, Keimen und Schadstoffen in der Raumluft.

Nachweis der Förderfähigkeit

Erfüllung technischer Anforderungen als Voraussetzung für Förderprogramme bei Neubau und Sanierung.

Ihre Vorteile als Luftbude Kunde

10 Jahre Garantie

Lebenslanges Umtauschrecht

Kostenfreie Planung

Tiefpreis- Garantie

Einbau Ihrer Lüftung

Sofort Hilfe Hotline

In 10 Schritten zum Lüftungskonzept

Von der Datenerfassung bis zum fertigen Lüftungskonzept – einfach erklärt. Minimaler Aufwand für Sie - den Rest übernehmen wir!

Schritt 1: Bau- oder Sanierungsvorhaben klären

Zunächst wird festgelegt, ob es sich um einen Neubau oder eine Sanierung handelt und welche Maßnahmen geplant sind (Fragebogen)

Schritt 2: Prüfen, ob ein Lüftungskonzept erforderlich ist

Anhand des Umfangs der Maßnahmen wird geprüft, ob die Anforderungen der DIN 1946-6 greifen und ein Lüftungskonzept notwendig ist.

Schritt 3: Erfassung der Gebäudedaten

Für das Lüftungskonzept werden relevante Daten gesammelt, etwa Wohnfläche, Grundrisse, Anzahl der Nutzungseinheiten, Fenster, Raumaufteilung und geplante Nutzung. -> Fragebogen

Schritt 4: Bewertung der Luftdichtheit

Es wird bewertet, wie luftdicht das Gebäude ist bzw. nach der Sanierung sein wird. Diese Einschätzung ist entscheidend für den notwendigen Luftwechsel.

Schritt 5: Berechnung der Lüftung zum Feuchteschutz

Auf Basis der Gebäudedaten wird der Mindestluftwechsel berechnet, der erforderlich ist, um Feuchtigkeit zuverlässig abzuführen – unabhängig vom Nutzerverhalten.

Schritt 6: Prüfung, ob Fensterlüftung ausreicht

Es wird geprüft, ob der Feuchteschutz allein durch Fensterlüftung sichergestellt werden kann oder ob technische Lüftungsmaßnahmen erforderlich sind.

Schritt 7: Festlegung geeigneter Lüftungsmaßnahme

Falls notwendig, empfehlen wir passende Lösungen, z. B. ventilatorgestützte Abluftsysteme oder Lüftungsanlagen (zentral oder dezentral).

Schritt 8: Berücksichtigung der weiteren Lüftungsstufen

Neben dem Feuchteschutz werden auch die Lüftungsstufen für normalen Betrieb und erhöhte Nutzung berücksichtigt, um eine gute Raumluftqualität zu gewährleisten.

Schritt 9: Dokumentation des Lüftungskonzepts

Alle Berechnungen, Annahmen und Ergebnisse werden in einem normgerechten Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 dokumentiert und als Nachweis bereitgestellt.

Schritt 10: Umsetzung und Nutzung im Projekt

Das Lüftungskonzept dient als Grundlage für die Ausführung, Abstimmung mit Handwerkern sowie für Bauabnahme, Bauakte, Förderungen und den langfristigen Betrieb des Gebäudes.

Lüftungskonzept nach DIN

Darum ist das Luftbude Lüftungskonzept umfangreicher und besser als andere Lüftungsplanungen

Lüftungskonzept DIN 1946-6 + Lüftungsplanung

  • Individueller Planungsvorschlag als PDF – Verortung der Lüftungsgeräte im Gebäudeplan je Etage und abgestimmte Einplanung im Grundriss.
  • Herstellerneutrale Produktempfehlung – Projektbezogene System- und Gerätevorschläge inklusive Darstellung von Zu- und Abluftführung.
  • Normgerechtes Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 – Förderfähig und als offizieller Nachweis nutzbar, z. B. BAFA / KfW.
  • Berechnung aller Lüftungsstufen – Feuchteschutz, reduzierte Lüftung, Nennlüftung und Intensivlüftung, inkl. Mindestgeräteanzahl.
  • Konkrete Einbauempfehlungen – Hinweise zu Kernbohrungsgrößen, Mindestabständen innen und außen u. v. m.
  • Transparente Auswertung Ihrer Gebäudedaten – Nachvollziehbare Berechnungsgrundlage auf Basis Ihrer Pläne und Angaben.
  • Fachliche Prüfung durch Lüftungsexperten – Keine Standardlösung, sondern individuell bewertet und technisch abgesichert.
  • Zusatzerklärungen & Planungshinweise
  • FAQ – Antworten zu den häufigsten Planungsrückfragen.

Die 4 Lüftungsstufen nach DIN 1946-6 einfach erklärt

Die Norm DIN 1946-6 unterscheidet vier Betriebszustände. Das hilft, die notwendige Lüftung realistisch für Alltag und Sonderfälle auszulegen.

Die vier Lüftungsstufen nach DIN 1946-6 legen fest, wie viel Lüftung in unterschiedlichen Nutzungssituationen erforderlich ist. Im Lüftungskonzept muss mindestens die Lüftung zum Feuchteschutz (Stufe 1) nachgewiesen werden; auch für die Stufen 2 bis 4 wird definiert, wie eine gute Raumluftqualität erreicht wird. Eine vierköpfige Familie produziert täglich bis zu 12 Liter Feuchtigkeit. In luftdichten, modernen Gebäuden reicht gelegentliches Fensterlüften dafür oft nicht aus. Eine automatische Lüftung sorgt zuverlässig für den notwendigen Feuchteschutz – unabhängig vom Nutzerverhalten.

Die Lüftung zum Feuchteschutz ist die niedrigste und zugleich wichtigste Grundstufe im Lüftungskonzept nach DIN 1946-6. Sie soll verhindern, dass sich Feuchtigkeit dauerhaft in der Wohnung sammelt und dadurch Schimmel, Bauschäden oder unangenehme Gerüche entstehen. 

Diese Lüftungsstufe muss dauerhaft und nutzerunabhängig funktionieren. Das bedeutet: Der notwendige Mindestluftwechsel darf nicht davon abhängen, ob Bewohner regelmäßig die Fenster öffnen. Gerade in Neubauten oder energetisch sanierten Gebäuden ist die Gebäudehülle oft so dicht, dass Feuchtigkeit nicht mehr von selbst ausreichend entweichen kann. Dann kann eine lüftungstechnische Maßnahme erforderlich sein. 

Für Kunden bedeutet das: Die Lüftung zum Feuchteschutz schützt die Immobilie im Hintergrund. Sie sorgt nicht in erster Linie für maximalen Wohnkomfort, sondern für die bauliche Sicherheit. Besonders wichtig ist sie in Räumen mit hoher Feuchtebelastung wie Bad, Küche, Hauswirtschaftsraum oder Schlafzimmer.

Wichtiger Praxishinweis: Stufe 1 sichert nur den Feuchteschutz der Bausubstanz bei zeitweiliger Abwesenheit oder sehr geringer Nutzung. Sie ist nicht für den normalen bewohnten Alltag ausgelegt. In bewohnten Gebäuden ist es daher nicht ratsam, sich allein auf diese Stufe zu verlassen.

Kurz gesagt: Die Lüftung zum Feuchteschutz ist die Basislüftung gegen Feuchtigkeit und Schimmel. Sie muss immer funktionieren – auch bei Abwesenheit der Bewohner.

Die reduzierte Lüftung ist die nächste Stufe über dem Feuchteschutz. Sie wird benötigt, wenn die Wohnung nur teilweise genutzt wird oder die Bewohner zeitweise abwesend sind, zum Beispiel tagsüber während der Arbeit, am Wochenende oder im Urlaub. 

Diese Lüftungsstufe sorgt dafür, dass neben Feuchtigkeit auch ein Mindestmaß an Hygiene und Raumluftqualität erhalten bleibt. Sie berücksichtigt geringere Feuchte- und Schadstofflasten, weil sich weniger Personen in der Wohnung aufhalten oder weniger Aktivitäten wie Kochen, Duschen oder Wäsche trocknen stattfinden. 

Für Kunden ist die reduzierte Lüftung besonders interessant, weil sie einen guten Kompromiss zwischen Luftqualität und Energieeffizienz bietet. Es wird mehr gelüftet als beim reinen Feuchteschutz, aber weniger als bei normaler Nutzung. So bleibt die Raumluft stabil, ohne unnötig viel Heizenergie zu verlieren.

Wichtiger Praxishinweis: Auch Stufe 2 ist nicht als alleinige Lüftung für dauerhaft bewohnte Wohnungen gedacht. Sie deckt reduzierte Nutzung ab, aber nicht die normale Feuchte-, CO₂- und Schadstoffbelastung im Alltag. In der Praxis sollte bei bewohnten Gebäuden deshalb mindestens die Nennlüftung berücksichtigt werden.

Kurz gesagt: Die reduzierte Lüftung ist ideal bei geringer Nutzung oder Abwesenheit. Sie hält die Wohnung hygienisch belüftet und hilft gleichzeitig, Energie zu sparen.

Die Nennlüftung beschreibt den Luftwechsel bei normaler Nutzung der Wohnung. Sie ist die zentrale Planungsgröße im Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 und wird auf den üblichen Wohnalltag ausgelegt. 

Diese Stufe berücksichtigt typische Feuchte-, Geruchs- und Schadstoffbelastungen, die entstehen, wenn Menschen wohnen, schlafen, kochen, duschen, arbeiten oder Besuch empfangen. Ziel ist ein dauerhaft angenehmes und gesundes Raumklima mit ausreichend Frischluft. 

Für Kunden ist die Nennlüftung die wichtigste Komfortstufe. Sie sorgt dafür, dass verbrauchte Luft zuverlässig abgeführt und frische Luft nachgeführt wird. Dadurch sinkt das Risiko von stickiger Luft, hoher Luftfeuchtigkeit, Kondensatbildung und Schimmel. Bei ventilatorgestützten Lüftungssystemen ist die Auslegung häufig auf die Nennlüftung bezogen. 

Wichtig: Die Lüftungsstufe 3 entspricht der empfohlenen Auslegung nach DIN für bewohnte Gebäude. Sie stellt sicher, dass der notwendige Luftwechsel im normalen Wohnbetrieb erreicht wird und Feuchtigkeit zuverlässig abgeführt werden kann.

Viele Lüftungsplanungen anderer Händler werden hier leider häufig zu niedrig ausgelegt. Das kann dazu führen, dass trotz eingebauter Lüftungsanlage kein ausreichender Feuchteschutz gewährleistet ist. Daher sollte die Auslegung unbedingt auf Basis der korrekten DIN-Lüftungsstufe geprüft werden.

Kurz gesagt: Die Nennlüftung ist die Lüftungsstufe für den normalen Alltag. Sie sorgt für gute Raumluft, Wohnkomfort und ein gesundes Innenraumklima.

Die Intensivlüftung ist die höchste Lüftungsstufe im Lüftungskonzept nach DIN 1946-6. Sie wird benötigt, wenn kurzfristig besonders viel Feuchtigkeit, Geruch oder Schadstoffe entstehen. 

Typische Beispiele sind Duschen, Baden, Kochen, viele Personen im Raum, Feiern, Wäschetrocknung oder eine schnelle Durchlüftung nach hoher Belastung. In diesen Situationen reicht die normale Nennlüftung oft nicht aus, um die Raumluft schnell wieder zu verbessern. 

Für Kunden bedeutet die Intensivlüftung: Sie ist die Leistungsreserve des Lüftungssystems. Sie sorgt dafür, dass belastete Luft kurzfristig und wirksam abgeführt wird. Je nach System kann diese Stufe automatisch, manuell oder bedarfsgesteuert aktiviert werden, zum Beispiel über Feuchtesensoren, CO₂-Sensoren oder eine Boost-Funktion. 

Wichtig: Auch die Lüftungsstufe 4 gehört zu den nach DIN relevanten und empfohlenen Lüftungsstufen für bewohnte Gebäude. Sie wird insbesondere benötigt, wenn kurzfristig ein erhöhter Luftwechsel erforderlich ist, zum Beispiel bei hoher Feuchtebelastung, Kochen, Duschen oder vielen Personen im Raum.

Gerade bei der Planung von Lüftungsanlagen wird diese Stufe bei vielen Händlern häufig falsch oder zu schwach angesetzt. Die Folge: Die Anlage ist zwar vorhanden, kann aber in der Praxis den notwendigen Feuchteschutz nicht zuverlässig sicherstellen.

Damit es nach dem Kauf nicht zu Problemen mit Feuchtigkeit, Kondensat oder Schimmelrisiko kommt, empfehlen wir eine fachgerechte Prüfung der Auslegung.

Kurz gesagt: Die Intensivlüftung ist die Extra-Stufe für starke Belastungen. Sie hilft, Feuchtigkeit, Gerüche und verbrauchte Luft schnell aus der Wohnung zu entfernen.

Praxisbeispiel - Einfamilienhaus

Anhand eines Beispiels können Sie sich die Lüftungsplanung noch einmal genauer anschauen. Unser Beispielhaus ist ein Einfamilienhaus mit 120 m2.

Ziel des Lüftungskonzepts nach DIN ist die genaue Lüftungsberechnung für das Berechnungsbeispiel, hierfür werden verschiedene lüftungsrelevante Daten und die räumlichen Gegebenheiten des 120m2-Einfamilienhaus gegenübergestellt und der notwendige Luftaustausch ermittelt. Jetzt können im Lüftungskonzept Art und Anzahl der benötigten Geräte empfohlen werden. Für das Beispielhaus werden folgende Lüftungsgeräte zur Wohnungslüftung mit Feuchteschutz vorgeschlagen: 

Ideal sind dezentrale Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, da diese der verbrauchten Raumluft Wärme entziehen, bevor diese nach außen abtransportiert wird und die einströmende Frischluft mit dieser Wärme anreichern. So sparen Sie Heizenergie und verhindern außerdem, dass zu kalte Frischluft an den Gebäudewänden kondensiert.

Gesamtluftvolumenstrom [m³/h] Gesamtluftvolumenstrom pro Person [m³/h] Gesamtluftwechsel [1/h] Wärmebereitstellungsgrad
217,60 54,40 0,68 0,85
Heizarbeit / Jahr [kWh/a] Hilfsenergie / Jahr [kWh/a] 185 Tage Heizperiode [kWh] Jahresverbrauch Energie [kWh]
2225,60 134,50 134,50 265,40
Gebäudetyp Gesamtfläche [m²] Belüftete Fläche [m²] Mittlere Höhe [m]
Neubau EFH mehrstöckig, WDVS 118,82 118,82 2,50
Anzahl Personen n50-Wert Exponent Windstärke
4 1,00 0,67 Windschwach
Wärmeschutz Infiltration [m³/h] Für Feuchteschutz benötigt [m³/h] Bedarf für lüftungstechnische Maßnahme
Hoher Wärmeschutz 31,97 42,75 Ja
Infiltrationsluftvolumenstrom [m³/h] Anlagenluftvolumenstrom [m³/h] Gesamtluftvolumenstrom [m³/h] Gesamtluftvolumenstrom pro Person [m³/h]
15,60 202,00 217,60 54,40
Maximaler Luftvolumenstrom [m³/h] Anlagenluftwechsel [1/h] Wärmebereitstellungsgrad
234,40 0,68 0,85
Heizarbeit (qL,g,WE,WRG) [kWh/m²a] Heizarbeit (qL,g,WE,WRG-qh,n) [kWh/m²a] (korrigiert gemäßTabelle C.2-4) Hilfsenergie pel,Vent [W/m³/h]
30,9 14,4 0,15
qL,g,HE,WRG [kWh/m²a] Heizarbeit / Jahr [kWh/a] Hilfsenergie / Jahr [kWh/a]
1,13 2.225,60 134,50

So errechnen Sie den Luftaustausch-Bedarf im Lüftungskonzept

Zur Berechnung des Luftaustausch-Bedarfs merken Sie sich folgende Faustregel: Der Luftaustausch von 30 Kubikmetern pro Person und Stunde muss sichergestellt sein. Um den notwendigen Außenluftvolumenstrom zu bestimmen, wird das Pettenkofer-Verfahren genutzt. Wichtigster Faktor der Berechnung: Wie viel Kohlendioxid (CO2) atmet der Mensch aus? Durchschnittlich sind es 20 Liter CO2 pro Stunde (VCO2 = 0,02 m3/h).

Variable Bedeutung
V CO2 CO2-Menge
V AU Erforderlicher Außenluftvolumenstrom
k CO2 zul Zulässige CO2-Konzentration im Raum
k CO2 AU CO2-Konzentration in der Außenluft

Wert für die zulässige CO2-Konzentration im Raum: 

k CO2 zul = 1000 cm3 CO2 / m3 Luft

Wie errechnet sich nun der Außenluftvolumenstrom eines 4-Personen-Haushalts?

Nach diesen Vorgaben ist für einen 4-Personen-Haushalt ein Außenluftvolumenstrom von insgesamt rund 123 Kubikmeter pro Stunde notwendig:

Diese Faktoren sind für die Berechnung des Lüftungskonzepts nach DIN 1946-6 wichtig:

m2 der Wohneinheit 

Bestimmte Tabellen geben einen benötigten Außenluftvolumenstrom vor. Wie viel Frischluft muss von außen in den Wohnraum geleitet werden?

Nutzer pro Wohneinheit 

Da Bewohner auch Luft verbrauchen, werden diese anhand der Schlafzimmer geschätzt. Zum Beispiel besitzt die Wohneinheit 2 Schlafzimmer: es werden also mindestens 3 Leute berechnet und mit 30m³/h bewertet.

Richtmaß Luftaustausch 

Alle 2,5 Stunden sollte die Luft 1x komplett ausgetauscht worden sein.

Rechenbeispiel:  

4-Raumwohnung mit 2 Kinderzimmern, Annahme 4 Menschen: 

benötigter Außenluftvolumenstrom = 120m³/h (n=0,4) - n=1 wäre 1x die Stunde kompletter Luftaustausch

Achtung: Ist der berechnete Personenwert geringer als der Wert aus der Richtwerttabelle, wird der Tabellenwert als Mindestwert angesetzt. .  

Reicht die natürliche Lüftung Ihres Gebäudes nicht aus, so benötigen Sie eine zusätzliche Lüftung für die 1. DIN Stufe und ebenso für alle drei anderen DIN Stufen. Nun folgt die Lüftungsberechnung, in der das Lüftungskonzept ausgelegt wird und Anforderungen formuliert werden. Diese Anforderung aus der Lüftungsplanung können Sie mit dezentralen Lüftern erfüllen.

Eine umfassende Lüftungsplanung beinhaltet:

Lüftungskonzept

in dem erfasst wird, ob mechanisch gelüftet werden muss

Positionsvorschlag

bei dem die Lüfter in den Grundriss eingetragen werden

Energetische Daten

als EnEV-Nachweis der Energieeffizienz für Ihre Baugenehmigung
Clever kombinieren: Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 & Planungsvorschlag

Wählen Sie zwischen den Varianten a) Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 oder b) Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 + Planungsvorschlag" (empfohlen). Das Lüftungskonzept reicht als Nachweis des Mindestluftwechsels bei Behörden, Fachplanern, Energieberatern oder Förderungen. Die zusätzliche Lüftungsplanung enthält für einen minimalen Aufpreis ergänzende Planungsinformationen sowie wertvolle Markteinblicke aus über 30 Jahren Praxiserfahrung. Diese Kombination enthält alle benötigten Informationen und bildet das umfassendste und beste Lüftungskonzept am Markt ab.

Hinweis: Beim Kauf von Luftbude Geräten wird der komplette Preis angerechnet.

Normgerechte & rechtssichere Planung nach DIN 1946-6 – Individuelle, Berechnung statt Pauschallösung – Verständliche Dokumentation mit direktem Praxisnutzen

Fehler im Lüftungskonzept vermeiden

Checkliste: 7 typische Fehler bei der Auslegung des Lüftungskonzepts

1. Lüfter nicht auf der Lärmseite einplanen

Vermeiden Sie es, Lüftungsgeräte auf stark lärmbelasteten Gebäudeseiten zu installieren. Das betrifft insbesondere Fassaden zur Straßenseite, zu Bahnlinien, Innenhöfen mit hoher Geräuschbelastung oder anderen dauerhaften Lärmquellen. Auch wenn moderne Lüfter über Schalldämmelemente verfügen können, sollte die Positionierung immer so gewählt werden, dass unnötige Schalleinträge von außen vermieden werden. Eine ungünstige Platzierung kann den Wohnkomfort deutlich beeinträchtigen. 

Darauf sollten Sie achten: Planen Sie Lüfter bevorzugt auf ruhigeren Gebäudeseiten ein und prüfen Sie bei lärmbelasteten Fassaden geeignete Schallschutzmaßnahmen.

2. Ausreichend Lüfter für eine gute Durchströmung vorsehen

Ein häufiger Planungsfehler besteht darin, zu wenige Lüfter einzusetzen. Entscheidend ist nicht nur, dass rechnerisch ein bestimmter Luftwechsel erreicht wird, sondern auch, dass die Räume tatsächlich sinnvoll durchströmt werden. Als grobes Richtmaß gilt: etwa ein Lüfter pro 20 m² Wohnfläche. Zusätzlich sollte jedes bewohnte Zimmer mindestens einen Lüfter erhalten. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Luftverteilung im Alltag funktioniert und nicht einzelne Räume unterversorgt bleiben. 

Darauf sollten Sie achten: Prüfen Sie, ob alle bewohnten Räume aktiv in das Lüftungskonzept eingebunden sind und ob die Anzahl der Lüfter zur Wohnfläche und Raumaufteilung passt.

3. Praxistauglichkeit der Lüftungsplanung durch Experten prüfen lassen

Eine rein rechnerische Auslegung reicht nicht immer aus. Es kann vorkommen, dass nach DIN 1946-6 theoretisch bereits wenige leistungsstarke Lüfter genügen, um den erforderlichen Mindestluftwechsel zu erreichen. In der Praxis bedeutet das jedoch nicht automatisch, dass alle Räume gleichmäßig und sinnvoll belüftet werden. Ein Beispiel: In einer 5-Raumwohnung könnten rechnerisch zwei leistungsstarke Lüfter ausreichen. Dennoch würden möglicherweise drei Räume kaum oder gar nicht belüftet. Das Lüftungskonzept wäre formal berechnet, aber praktisch nicht sinnvoll umgesetzt. 

Darauf sollten Sie achten: Lassen Sie die Planung von einem Lüftungsexperten auf Sinnhaftigkeit, Raumdurchströmung und Alltagstauglichkeit prüfen. Entscheidend ist, dass nicht nur die Normwerte erfüllt werden, sondern die Lüftung auch im realen Wohnbetrieb funktioniert.

4. Lüfter nicht in windexponierter Richtung platzieren

Auch die Windseite eines Gebäudes spielt bei der Lüftungsplanung eine wichtige Rolle. Werden Lüfter an stark windexponierten Fassaden eingeplant, kann dies zu Druckschwankungen, unruhigem Betrieb und erhöhter Geräuschentwicklung führen. Besonders bei dezentralen Lüftungsgeräten kann Winddruck die Funktion beeinflussen und den Komfort mindern. Deshalb sollte die Gebäudeausrichtung bei der Planung berücksichtigt werden. 

Darauf sollten Sie achten: Vermeiden Sie nach Möglichkeit stark windexponierte Einbaupositionen und prüfen Sie, ob alternative Fassadenseiten oder geeignete technische Maßnahmen sinnvoll sind.

5. Luftvolumenströme im Modus Wärmerückgewinnung korrekt berechnen

Bei Lüftungsgeräten mit Wärmerückgewinnung ist die korrekte Berechnung der Luftvolumenströme besonders wichtig. Im WRG-Betrieb arbeitet ein dezentrales Lüftungsgerät häufig im Wechselbetrieb: Eine Zeit lang strömt Luft ein, anschließend strömt Luft aus. Für die realistische Berechnung muss der angegebene Luftvolumenstrom je Gerät deshalb halbiert werden. Der Grund: Das Gerät fördert nicht gleichzeitig dauerhaft Zuluft und Abluft, sondern arbeitet zeitversetzt. Herstellerangaben beziehen sich jedoch häufig auf nicht halbierte Werte. Werden diese ungeprüft übernommen, entsteht ein unrealistisches Bild der tatsächlichen Lüftungsleistung. 

Darauf sollten Sie achten: Abluftvolumenstrom und WRG-Luftvolumenstrom sollten getrennt angegeben werden. Der Abluftvolumenstrom entspricht dabei dem doppelten Wert, während der realistische WRG-Luftvolumenstrom als halbierter Wert berücksichtigt werden muss.

6. Ablüfter im Lüftungskonzept korrekt berücksichtigen

Ablüfter, zum Beispiel Badlüfter oder WC-Lüfter, sind Teil des Lüftungssystems und müssen daher in das Lüftungskonzept einbezogen werden. Häufig werden sie zwar separat betrachtet, beeinflussen aber die Gesamtberechnung erheblich. Wichtig ist: Abluftgeräte können keine Wärmerückgewinnung leisten. Dadurch senken sie den durchschnittlichen Wärmebereitstellungsgrad der gesamten dezentralen Lüftung innerhalb der Wohneinheit. Werden sie nicht korrekt berücksichtigt, kann die energetische Bewertung der Anlage verfälscht werden. 

Darauf sollten Sie achten: Stellen Sie sicher, dass alle Abluftgeräte, etwa Badlüfter, in die Berechnung des Wärmebereitstellungsgrades einfließen. Die Gesamtberechnung muss sämtliche geplanten Lüftungsgeräte der Wohneinheit umfassen.

7. Auslegung der Lüfter auf die richtige Lüftungsstufe nach DIN prüfen

Ein weiterer häufiger Fehler betrifft die gewählte Lüftungsstufe. Oft wird lediglich die Stufe „Feuchteschutz“ angegeben. Diese stellt jedoch nur den Mindestschutz des Gebäudes sicher, beispielsweise bei Abwesenheit der Bewohner. Für bewohnte Räume reicht diese Stufe in der Regel nicht aus. Durch Kochen, Duschen, Atmen, Pflanzen oder Wäschetrocknung entsteht zusätzliche Feuchtigkeit, die zuverlässig abgeführt werden muss. Deshalb sollten bewohnte Räume eher auf Nennlüftung ausgelegt werden. Andernfalls besteht langfristig das Risiko von Feuchteschäden und Schimmelbildung. 

Darauf sollten Sie achten: Prüfen Sie, auf welche Lüftungsstufe die Geräte ausgelegt wurden. Für dauerhaft genutzte Wohnräume sollte die Auslegung nicht nur auf Feuchteschutz, sondern auf eine nutzergerechte Lüftung — insbesondere Nennlüftung — abgestimmt sein.

Achtung:

Der erforderliche Luftaustausch erfolgt über eine bestimmte Anzahl an Lüftern, die auf einer entsprechenden Lüftungsstufe den Luftaustausch bewerkstelligen. Aus Kostengründen werden jedoch oftmals weniger Lüfter eingeplant, da weniger Geräte auch weniger Kosten verursachen. Die genutzten Geräte müssen dann aber mit voller Lüftungsstufe laufen, um den Mindestluftwechsel planerisch sicherzustellen. Die 100%-Reglereinstellung dient jedoch nicht dem Dauerbetrieb, sondern ist ausschließlich für Ausnahmefälle mit Lastspitzen vorgesehen. Da dies in der Praxis den Bewohnern oft zu laut werden kann, drehen diese die Reglerstufe wieder runter. So kann der benötige Luftaustausch nicht mehr gewährleistet werden, mit möglichen Folgen für Gesundheit und Bausubstanz. Mehr zu typischen Planungs- und Einbaufehlern finden Sie in unserem Ratgeber zum Thema: Schall bei Lüftungsgeräten reduzieren

Hinweis: Achten Sie daher darauf, dass alle Lüftungsgeräte in Ihrer Lüftungsplanung mit maximal 50% oder geringer ausgelegt werden (Richtig Lüften).

FAQ

Alles, was Sie über das Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 wissen müssen – kompakt und verständlich erklärt.

Ein Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 ist ein rechnerischer Nachweis, der prüft, ob ein Gebäude ausreichend mit Frischluft versorgt wird. Dabei wird bewertet, ob die natürliche Lüftung über Fenster, Fugen und Undichtigkeiten ausreicht oder ob zusätzliche lüftungstechnische Maßnahmen notwendig sind. 

Das Ziel ist, Feuchtigkeit zuverlässig abzuführen, Schimmelbildung zu vermeiden und eine gesunde Raumluft sicherzustellen.

Ein Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 ist vor allem bei Neubauten und bei bestimmten Sanierungen erforderlich. Das betrifft insbesondere Maßnahmen, bei denen die Gebäudehülle dichter wird. 

Typische Fälle sind: 

  • Neubau eines Wohngebäudes 
  • Austausch eines größeren Teils der Fenster 
  • Sanierung von Dachflächen 
  • energetische Fassadensanierung 
  • umfangreiche Modernisierung von Wohnungen oder Häusern 

Durch neue Fenster, Dämmung oder eine luftdichte Bauweise kann der natürliche Luftwechsel stark sinken. Deshalb muss geprüft werden, ob der Feuchteschutz weiterhin gewährleistet ist.

Ein Lüftungskonzept ist wichtig, weil moderne Gebäude immer luftdichter gebaut oder saniert werden. Das spart Energie, kann aber gleichzeitig dazu führen, dass Feuchtigkeit nicht mehr ausreichend nach außen gelangt. 

Ohne ausreichende Lüftung steigt das Risiko für: 

  • Schimmelbildung 
  • Feuchteschäden 
  • schlechte Raumluft 
  • Geruchsbildung 
  • Bauschäden 
  • Konflikte zwischen Eigentümern, Mietern und Fachbetrieben 

Ein normgerechtes Lüftungskonzept schafft Planungssicherheit und zeigt, wie der notwendige Luftwechsel erreicht werden kann.

Die Lüftung zum Feuchteschutz ist die Mindestanforderung der DIN 1946-6. Sie stellt sicher, dass Feuchtigkeit aus dem Gebäude abgeführt wird, auch wenn Bewohner nicht aktiv die Fenster öffnen. 

Das bedeutet: Der Feuchteschutz muss nutzerunabhängig funktionieren. Gerade in dichten Neubauten oder sanierten Gebäuden reicht gelegentliches Fensterlüften dafür häufig nicht aus

Fensterlüften kann Teil der Lüftungsstrategie sein, reicht nach DIN 1946-6 aber nicht immer aus. Entscheidend ist, ob der notwendige Luftwechsel rechnerisch nachgewiesen werden kann. 

Besonders wichtig: Die Lüftung zum Feuchteschutz muss unabhängig vom Nutzerverhalten sichergestellt sein. Wenn das Gebäude zu dicht ist, können zusätzliche Maßnahmen notwendig werden, zum Beispiel Außenluftdurchlässe, Abluftsysteme oder eine kontrollierte Wohnraumlüftung.

Nein. Ein Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 bedeutet nicht automatisch, dass eine Lüftungsanlage erforderlich ist. 

Das Konzept prüft zunächst, ob die natürliche Lüftung ausreicht. Erst wenn der notwendige Luftwechsel nicht erreicht wird, werden passende lüftungstechnische Maßnahmen empfohlen. Das kann eine einfache Lösung sein oder eine zentrale beziehungsweise dezentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

Je nach Gebäude und Berechnung kommen verschiedene Lösungen für die Wohnraumlüftung nach DIN 1946-6 infrage. 

Mögliche Maßnahmen sind: 

Welche Lösung sinnvoll ist, hängt vom Gebäudetyp, der Luftdichtheit, der Nutzung und den energetischen Anforderungen ab.

Ein Lüftungskonzept sollte von einer fachkundigen Person erstellt werden. Dazu gehören zum Beispiel Energieberater, TGA-Planer, Architekten, Ingenieure oder spezialisierte Fachbetriebe für Lüftungstechnik. 

Wichtig ist, dass die Berechnung nach DIN 1946-6 erfolgt und alle relevanten Gebäudedaten korrekt berücksichtigt werden.

Für ein Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 werden verschiedene Gebäudedaten benötigt. 

Dazu zählen unter anderem: 

  • Wohnfläche und Raumaufteilung 
  • Anzahl der Wohneinheiten 
  • Gebäudetyp 
  • Luftdichtheit der Gebäudehülle 
  • Fensterflächen und Fensterart 
  • Dämmstandard Lage des Gebäudes 
  • geplante Sanierungsmaßnahmen 
  • Nutzung der Räume 

Je genauer die Angaben sind, desto präziser kann das Lüftungskonzept erstellt werden.

Die Erstellung eines Lüftungskonzepts erfolgt in mehreren Schritten. Zuerst werden die relevanten Gebäudedaten aufgenommen. Danach wird berechnet, ob die natürliche Lüftung für den erforderlichen Luftwechsel ausreicht. 

Wenn der Feuchteschutz nicht allein über die Gebäudehülle sichergestellt werden kann, werden geeignete lüftungstechnische Maßnahmen vorgeschlagen. Am Ende erhalten Sie einen normgerechten Nachweis, der dokumentiert, wie die Lüftung nach DIN 1946-6 sichergestellt wird.

Weiterführende Inhalte - Mehr wissen, besser lüften

Hier finden Sie die wichtigsten und häufigsten Fragen rund um das Thema Lüftungskonzept – kompakt, verständlich und praxisnah beantwortet.

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Wir prüfen Ihr Gebäude und ermitteln einen unabhängigen Produktvorschlag aus über 1000 Lüftungsanlagen.

Unabhängige
Beratung

  • Zertifizierte Lüftungsplaner 
  • keine Markenbindung 
  • Persönlicher Fachplaner 
  • Alle Fördernachweise 
  • per E-Mail & Telefon

Planung nach DIN

  • Planung nach DIN 1946-6
  • individuelle Objektplanung
  • Fördernachweise (KfW, GEG)
  • Passende Produktempfehlung inkl. Luftwechsel & energ. Bewertung

Einbau-Angebote

  • Deutsche Montageteams 
  • +30 Jahre Erfahrung 
  • Zufriedenheitsgarantie 
  • Soforteinbau möglich 
  • bundesweiter Einbau

Bestellung und
Lieferung

  • Lieferstatus 
  • Bestellanpassung 
  • Retouren 
  • Schadensregulierung 
  • Käuferschutz bei Vorkasse

Luftbude: Markenoffen. Full-Service. Preisstark.

Eigenes Lager, eigener Shop, eigenes Handwerkerteam und TÜV-zertifizierte Lüftungsfachplaner – Full-Service aus einer Hand.

Unabhängig & objektiv

Als unabhängiger Fachgroßhändler wählen wir für jedes Projekt die optimale Lüftungsmarke – passgenau, objektiv und kompromisslos.

Alle namhaften Hersteller

Als einziger Fachgroßhändler in Deutschland arbeiten wir fest mit sämtlichen namhaften Lüftungsherstellern zusammen

Erfahrung, die zählt

TÜV-zertifizierte Lüftungsfachplaner bringen ihre Erfahrung aus über 15.000 Lüftungsprojekten pro Jahr in jedes Projekt ein.

Full-Service aus einer Hand

Von der Fachplanung bis zur Umsetzung: Luftbude deckt den gesamten Projektzyklus in der Lüftungstechnik ab – schnell, sauber und koordiniert.

Unabhängig. Erfahrungsbasiert. Verlässlich.

Wir beraten dich ehrlich und neutral. Unsere Empfehlungen basieren auf Erfahrung, nicht auf Herstellerinteressen.
Damit du die Entscheidung triffst, die wirklich zu deinem Projekt passt.

Durchschnittliche Bewertung von 4.5 von 5 Sternen

»Das beste war die herausragende Beratung«

Julia Suisse via Google

Top Preis-Leistungs-Verhältnis – selbst international habe ich kein günstigeres Angebot gefunden. Versand und MwSt.-Erstattung liefen reibungslos. Besonders überzeugt haben mich die kompetente, persönliche Beratung per Mail und Telefon. Ich würde jederzeit wieder bei Luftbude kaufen.

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

»Ich bin zufrieden. Weiterempfehlung!«

Rüdiger Kolke

Freundliche Mitarbeiter, gute und ehrliche Beratung und ein insgesamt sehr angenehmer Ablauf. Auch kurzfristige Änderungen waren ohne Probleme noch möglich, was ich besonders positiv fand. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden und kann Luftbude definitiv weiterempfehlen.

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

»Sehr zufrieden 100% Weiterempfehlung!«

Lion Salihovic (Lion TV)

Vielen Dank an das gesamte Team der Luftbude, für die langfristige Unterstützung bei meiner Haussanierung. Die neuen Lüfter funktionieren top und reagieren super auf wechselnde Klimabedingungen. Ich bin sehr zufrieden, wie ich betreut und alles umgesetzt wurde. 100% Weiterempfehlung!

Hier geht´s zum Video

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

»Ich werde definitiv wieder auf Luftbude vertrauen«

Daniel Schmidt

Als Bau- und Erschließungsträger achten wir bei Haustechnik besonders auf Qualität. Die Beratung durch Luftbude war schnell, freundlich und sehr kompetent. Auch wichtige Details wurden mitgedacht. Lieferung innerhalb einer Woche – wir werden auch bei künftigen Projekten wieder darauf zurückkommen.

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

»Zuverlässige Abwicklung«

Familie Schleithau

Mit dem Service von Luftbude sind wir rundum zufrieden. Die Beratung war sehr fachkundig, verständlich und auf unsere Anforderungen abgestimmt. Auch die Abwicklung verlief schnell, zuverlässig und ohne Komplikationen. Wir haben uns gut aufgehoben gefühlt und empfehlen Luftbude gerne weiter.

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

»Sehr gute Beratung und große Hilfsbereitschaft«

Georg Middelhauve

Sehr gute Preise, ein breites Sortiment und eine Beratung, die wirklich weiterhilft. Besonders positiv aufgefallen ist uns die große Hilfsbereitschaft im gesamten Ablauf. Hervorheben möchten wir auch Aleks Weber – so stellt man sich echte Kundenorientierung und guten Service vor.

Welches ist das richtige für mein Projekt? Planungsvorschlag vs. DIN-Lüftungskonzept

Leistungen Basis Planung Lüftungskonzept nach 
DIN 1946-6 

Luftwechselberechnung für Feuchteschutz

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Positionsvorschläge für Kernlochbohrung

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Herstellerunabhängige Produktempfehlung 

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Angebot mit Tiefpreisgarantie 

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für Dezentrale & Zentrale Lüftungsanlagen 

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Persönliche Betreuung per Telefon / Email 

Auswahl fester Terminslots 

Individuell

Individuelle Lüftungsplanung 

Basis-Planung

Lüftungskonzept nach DIN 1946-6

Individuelle Fachberatung durch Lüftungsfachplaner

Check circle

Senior TÜV-Fachplaner

Berechnung von Lüftungsstufen 

1

Alle 4 nach DIN 1946-6

Normsicherheit

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Förderung, Nachweise & Prüfberichte für BAFA / KfW 
oder GEG 

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Umfassende Dokumentation 

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Video Call Betreuung (optional)

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Express- Support (kurzfristig)

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Nachweise, Prüfberichte & Datenblätter 

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Bewertung Ihrer Energieeffizienz-Einsparung 

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